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Der Konjunkturzyklus

Konjunkturzyklen sind ständige Wechsel zwischen wirtschaftlichem Auf- und Abschwung, wobei diese Wechsel einen langfristigen Aufwärtstrend zeigen. Die Existenz dieser Zyklen ist heutzutage unbestritten. Lediglich in der Dauer der Auf- und Abschwungperioden gehen die Meinungen stark auseinander. Der Großteil der Wirtschaftstheoretiker geht davon aus, dass diese Phasen jeweils 3 bis 4 Jahre dauern. Es gibt jedoch auch Meinungen, dass der rhythmische Wechsel zwischen Auf- und Abschwung alle 40 bis 60 Jahre erfolgt.

 

Zyklen nur schwerlich miteinander vergleichbar

 

Mit Sicherheit jedoch sind einzelne Zyklen nur schwerlich miteinander vergleichbar. Die Konjunkturzyklen können sowohl auf bestimmte Wirtschaftsregionen als auch auf einzelne Branchen beschränkt sein. Die Bauindustrie ist beispielsweise für ihre atypischen Konjunkturzyklen bekannt. Ein Beispiel für einen regional begrenzten Zyklus war die ostasiatische Wirtschaftskrise 1997, welche keine Auswirkungen auf die Konjunkturphasen in der restlichen Welt zeigte.

 

Klassischer Ablauf eines Konjunkturzyklus

 

Der klassische Ablauf eines Konjunkturzyklus kann folgendermaßen dargestellt werden: In einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs wird viel konsumiert und die Produzenten weiten ihre Kapazitäten aus. Durch die erhöhte Nachfrage steigen die Preise und dadurch ziehen sich die Konsumenten vom Markt zurück. Die Produzenten, welche sich in der Boomphase Überkapazitäten geschaffen haben, sind nun mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert. Da das Angebot durch die ausgeweiteten Kapazitäten die Nachfrage übersteigt, sinken die Preise wieder. Weitere Investitionen der Unternehmer bleiben aus, Überkapazitäten werden abgebaut, die Arbeitslosigkeit steigt. Daraus resultiert der wirtschaftliche Abschwung.

 

Neuerlichen Aufschwung anregen

 

Um einen neuerlichen Aufschwung anzuregen, gibt es zwei Möglichkeiten: Einerseits abwarten, bis die Preise so sehr gedrückt werden, dass die Konsumenten in den Markt zurückkehren. Oder die Wirtschaft durch staatliche Maßnahmen ankurbeln. Unter Umständen kann dadurch ein selbst tragender Zyklus geschaffen werden. Durch die erhöhte staatliche Nachfrage werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, die Kaufkraft der Bevölkerung gestärkt und dadurch die private Nachfrage angekurbelt.




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