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Werbebudgets richtig planen

Budgetierung anhand des Umsatzes

 

Diese Methode ist sehr verbreitet. Die Höhe des Marketingbudgets wird dabei nach dem Umsatz des vergangenen, des laufenden oder des kommenden Jahres bestimmt. Ein bestimmter Prozentsatz dieses Umsatzes wird als Marketingbudget festgelegt, wobei meistens der branchenübliche Prozentsatz gewählt wird.

Schlecht an dieser Methode ist, dass der Umsatz die Werbeausgaben bestimmt und nicht umgekehrt. Diese Methode führt außerdem dazu, dass zuviel in Werbung investiert wird, wenn der Umsatz hoch ist. Dabei wäre es ratsamer, gerade dann mehr Geld für Werbung auszugeben, wenn der Umsatz zurückgeht.

 

Budgetierung orientiert am Wettbewerb

 

Einige Unternehmen richten ihre Marketingausgaben danach aus, wie viel die Konkurrenz aufwendet. Bei diesem Ansatz wird dann geworben, wenn die Konkurrenz auch wirbt. Dabei überlässt man die Entscheidung allerdings meist dem Marktführer und reagiert lediglich auf dessen Maßnahmen.

 

Budgetierung entsprechend der Finanzkraft

 

Viele Unternehmen geben für Werbung so viel aus, wie sie sich ihrer Meinung nach „leisten“ können. Die Ansicht, dass sich nur finanzkräftige Unternehmen Werbung leisten können, ist dabei weit verbreitet. Wie auch bei der vorhergehenden Methode besteht allerdings kein Zusammenhang zwischen der Höhe des Werbebudgets und den Zielen, die durch die Werbung erreicht werden sollen.

 

Budgetierung anhand von Zielen

 

Richtig wäre es eigentlich, das Budget auf die Werbeziele abzustellen. Bei diesem Ansatz müssen zuerst jene Ziele genau definiert werden, welche durch die Werbung erreicht werden sollen. Anschließend werden die Maßnahmen, die notwendig sind um diese Ziele zu erreichen, festgelegt und schlussendlich die Kosten für die Durchführung der geplanten Aktivitäten geschätzt. Diese Kosten bilden die Grundlage für das Gesamtbudget.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass sie den Unternehmer zwingt, sich mit der Werbung im Unternehmen zu beschäftigen und diese den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. Dadurch kann verhindert werden, dass Geld nicht für sinnlose Werbung verschwendet wird.




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