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Betrieblicher Einkauf und Verkauf im EU-Ausland

Die UID Nummer (z.B. ATU 12345678) darf nicht mit der Steuernummer verwechselt werden. Außerdem sind Unternehmer verpflichtet, eine Zusammenfassende Meldung (ZM) abzugeben. Kauft also etwa ein Unternehmer in Deutschland eine Maschine um € 14.000 ein und weist er sich mit seiner UID Nummer aus, so scheint seine UID Nummer in der ZM des Maschinenhändlers in Deutschland auf und der Kauf ist somit für die Finanzbehörde transparent.

Ausfuhr von Waren

Der ausländische Unternehmer (Geschäftspartner des österreichischen Unternehmers) hat die Erwerbsteuer an den EU-Staat, in dem der Export ausgeführt wird, abzuführen und darf die Vorsteuer in derselben Steuererklärung in gleicher Höhe abziehen. Der Unternehmernachweis ist mit der UID-Nummer zu erbringen.

Beispiel: Der umsatzsteuerlich regelbesteuerte Holzhändler liefert Holz an ein Sägewerk in Italien. Die Unternehmereigenschaft des Italieners wird durch Vorlage der UID dokumentiert. Das Holz ist netto zu fakturieren. Auf der Rechnung muss die UID des Holzhändlers und des Sägewerkes enthalten sein.

Einfuhr von Waren (innergemeinschaftlicher Erwerb)

Für den Erwerb von Waren (bewegliche körperliche Gegenstände) aus anderen EU-Ländern, die ein Unternehmer tätigt, ist die Steuer auf den innergemeinschaftlichen Erwerb zu entrichten. Der Unternehmer hat dem Verkäufer (Unternehmer) im anderen EU-Staat seine UID-Nummer bekanntzugeben. Er hat in weiterer Folge die Erwerbsteuer in seine Umsatzsteuervoranmeldung einzutragen und kann denselben Betrag in der Umsatzsteuervoranmeldung als Vorsteuer beanspruchen. Die umsatzsteuerliche Erfassung erfolgt in Österreich (Bestimmungslandprinzip).

Besonderheiten sind bei Exporten und Importen von umsatzsteuerpauschalierten Land- und Forstwirten, bei Kauf von Personenkraftwagen und verbrauchsteuerpflichtigen Waren im EU Ausland zu beachten.




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